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Der demographische Wandel und die Medizin

Altersmedizin Schweiz

Der demographische Wandel und die Medizin

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Geriatrie

Zunehmender Stellenwert der Altersmedizin

Winter 2017/18
2015 umfasste die Altersgruppe 65-plus 1.5 Millionen Menschen. 2.7 Millionen werden es laut Bundesamt für Statistik (BfS) im Jahr 2045 sein. Um die Versorgungssicherheit im Alter zu gewährleisten, sind vermehrt spezialisierte personelle und fachliche Kompetenzen nötig. Weiter braucht es auch neue Infrastrukturen.

Demographischer Wandel führt zum schweizweiten Geriatrieausbau

Die demographischen Veränderungen stellen neue Herausforderungen an die Altersmedizin (Geriatrie). Wer nicht auf diese Entwicklung vorbereitet ist, riskiert, ältere Patienten nicht einer adäquaten Behandlung zuzuführen. Das hat neben den negativen Konsequenzen für Patientinnen und Patienten auch erhöhte Kosten für die Allgemeinheit zur Folge. Um dem Vorschub zu leisten, haben sich bereits einige Schweizer Gesundheitsinstitutionen für die Zukunft gewappnet; Neben der altersgerechten Notfallstation der Genfer Universitätsspitäler und der seniorenfreundlichen Notfallaufnahme in Basel, hat das Berner Spitalzentrum für Altersmedizin (BESAS) besonderen Vorbildcharakter.

Anzahl Spitalaufenthalte nach Alter, Jahre 2010 - 2015

Medizinische Statistik der Krankenhäuser von 2010 - 2015. Wir werden nicht nur immer älter, mit zunehmendem Alter müssen wir auch häufiger ins Spital. Ab 60 Jahren steigt die Hospitalisierungsrate deutlich an.

Bedarf an medizinischen Leistungen in hohem Alter

Besonders hoch sind die Hospitalisierungsraten aktuell bei Hochbetagten. Dies wegen der steigenden Lebenserwartung und der veränderten ärztlichen Praxis, bei der Eingriffe auch in hohem Alter durchgeführt werden. 

Altersmedizin braucht mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit

Das Berner Spitalzentrum für Altersmedizin mit Akutklinik, Langezeitpflege und Rehabilitation zeichnet vor allem seine Vielseitigkeit aus: Verschiedenste Fachgebiete in Kombination mit Fokus Altersmedizin. Das Zentrum, das ursprünglich als Diakonie gegründet wurde, setzt auf interdisziplinäre Teams aus Ärzten, Therapeuten und verschiedensten Pflegepersonen. Dies ist gerade in der Altersmedizin wichtig. Denn besonders bei älteren Patienten ist sie die sogenannte Multimorbidität häufig: Selten tritt ein 85-jähriger Patient mit nur einem Leiden vor die Ärztin, es sind meist mehrere Gebrechen gleichzeitig, was auch die medizinische Statistik der Krankenhäuser zeigt: Während bei Spitalpatienten unter 60 Jahren im Durchschnitt weniger als 4 Diagnosen gestellt werden, sind es bei Menschen ab 80 Jahren durchschnittlich 8. Um alle Diagnosen innert nützlicher Frist korrekt zu stellen und die Patientin den richtigen Fachbereichen zur Behandlung zuzuordnen, ist das fachübergreifende Teamplay ein Muss. Mit einem Kompetenzzentrum wie dem Berner Spitalzentrum für Altersmedizin sind effiziente, interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten gegeben; Alles unter einem Dach.

Häufigkeit notfallmässiger Spitaleinweisungen

Mit zunehmendem Alter sind häufiger notfallmässige Spitaleinweisungen nötig. Auch nimmt die Dauer des Spitalaufentahltes zu. Nach Austritt erhöht sich zudem die Notwendigkeit einer weiterführenden medizinischen Betreuung - beispielsweise in einem Pflegeheim.

Angebote und Visionen des Spitals Oberengadin

Auch das Spital Oberengadin hat die Notwendigkeit des Fokus Altersmedizin erkannt; Die Beratungsstelle Alter und Pflege Oberengadin bietet Informationen zu Anlaufstellen, die für Betagte oder Betreuende wichtig sind. Auch die Entlastung und Unterstützung von Angehörigen ist ein Bedürfnis, das in der Beratung thematisiert werden kann. Die kostenlose und persönliche Beratung zu allen Themen rund um das Thema Alter ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung – und erst der Anfang. Die Spezialisierung auf das Thema Altersmedizin wird sich auch im Einzugsgebiet des Spitals Oberengadin weiter als notwendig erweisen. Die aktuellsten Neuerungen der Organisationsstruktur des Spitals Oberengadin bereiten die Grundlage für grössere Projekte. Mehr dazu im Artikel von CEO Heinz Schneider.

Kontakt Beratungsstelle Alter und Pflege Oberengadin
Tel. +41 81 850 10 50
E-Mail info@alterundpflege.ch
Mehr Informationen zum Angebot Alter und Pflege des Spitals Oberengadin hier online.