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Kinderkrankheiten

Praxis für Kinder- und Jugendmedizin

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Pädiatrie

Tipps für Eltern zur gesundheitlichen Versorgung von Kindern

Sommer 2018
Im Alltag mit Kindern tauchen immer wieder Unsicherheiten auf: Das Kind hat plötzlich Fieber, einen seltsamen Hautausschlag oder fühlt sich schlapp. Was soll man unternehmen? Und wann ist ein Arztbesuch angesagt? Das Pädiatrie-Team klärt auf.

Je jünger ein Kind ist, umso eher kann ein Infekt schwerwiegend verlaufen. Deshalb muss ein Kind, das in den ersten drei Lebensmonaten Fieber entwickelt, zügig von einem Kinderarzt beurteilt und das Fieber abgeklärt werden. Bei älteren Kindern kann bei gutem Allgemeinzustand ein Fieberzäpfchen oder Fiebersirup verabreicht und der weitere Verlauf abgewartet werden. Symptome wie Schnupfen, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen sind meist durch Viren verursacht und klingen nach ein paar Tagen ab. Wenn es dem Kind plötzlich schlechter geht, das Fieber steigt oder es weniger gut auf fiebersenkende Massnahmen anspricht, sollte es von einem Arzt beurteilt werden. In diesem Fall kann es sein, dass es zu einer Zweitinfektion mit Bakterien gekommen ist, die mit einem Antibiotikum therapiert werden muss. 

Die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin ist während 24 Stunden an 365 Tagen geöffnet.
Die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin ist während 24 Stunden an 365 Tagen geöffnet.

Wie handeln: Telefonauskunft oder Ambulanz? 
Rufen Sie bei folgenden Symptomen in der Praxis an:

  • Bei Fieber, das erst einige Tage nach Beginn einer Erkältung auftritt und von Halsweh, Ohrenweh, Bauchweh oder Symptomen im Bereich der Harnwege begleitet ist.
  • Bei erhöhter Körpertemperatur über 38,5°C, die länger als drei Tage anhält, insbesondere dann, wenn keine weiteren Symptome wie Schnupfen oder Husten vorhanden sind und es dem Kind zunehmend schlechter geht.
  • Bei anhaltendem Durchfall und/oder Erbrechen. Wenn das Kind schlapp ist und nicht mehr trinkt.
  • Wenn der Urin blutig ist.
  • Wenn der Husten Ihres Kindes mit Schmerzen einher geht oder den Schlaf beeinträchtigt.
  • Bei Absonderung weisslicher Flüssigkeit aus dem Ohr und Ohrenschmerzen.

Klassische Kinderkrankheiten

Eine besondere Rolle spielen “Kinderkrankheiten” wie Masern, Mumps, Röteln oder Windpocken. Ohne Impfung kann man in jedem Lebensalter an ihnen erkranken, häufig geschieht dies bereits in der Kindheit. Die Infektionskrankheiten können von Fachpersonen oftmals durch den typischen Hautausschlag und den Krankheitsverlauf voneinander unterschieden werden.

Kleine Unfälle im Alltag und beim Sport

Unfälle sind bei den ersten Laufversuchen häufig. Meistens kann man die Kinder nach einer kurzen Untersuchung und einer entsprechenden Instruktion wieder nach Hause entlassen. Bei Auffälligkeiten kann eine stationäre Überwachung nötig sein. Nach Sportunfällen ist eine gute Diagnostik wichtig. Wenn vom Eintritt in die Notfallstation über die Operation bis zur Entlassung eine kindgerechte, spezifische Betreuung und Therapie erfolgen kann, ist das für das Kind eine gute Voraussetzung, möglichst schnell gesund zu werden.

In folgenden Fällen braucht Ihr Kind dringend ärztliche Hilfe:

  • Wenn Ihr Kind krampft, egal ob mit oder ohne Fieber. Handeln Sie, auch wenn Sie nur den Verdacht haben, es könnte ein Krampf sein.
  • Wenn ein Kind müde und schläfrig wirkt und nicht mehr trinken will.
  • Bei Erbrechen mit Kopfschmerzen und, wenn das Kind seinen Kopf nicht mehr nach vorne beugen kann (Nackensteifigkeit).
  • Wenn Sie bei Ihrem Kind Zeichen einer erschwerten Atmung beobachten oder es Atemnot äussert.
  • Wenn sich Ihr Kind an einem Fremdkörper verschluckt hat.
  • Wenn das Kind sich verletzt hat und stark blutet.
Dr. med. Cathrin Büchi, Leitende Ärztin für Pädiatrie und Neonatologie, in der Praxis für Kinder- und Jugendmedizin in Samedan.
Dr. med. Cathrin Büchi, Leitende Ärztin für Pädiatrie und Neonatologie, in der Praxis für Kinder- und Jugendmedizin in Samedan.

Kinder- und Jugendmedizin
im Spital Oberengadin

Die Abteilung ist während 24 Stunden an 365 Tagen geöffnet. In den Kinderarzt-Praxen in Samedan und St. Moritz arbeiten erfahrene Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, Pflegende, die speziell für die Betreuung von Kindern ausgebildet sind sowie ein chirurgisches und ein Kinderanästhesie-Team. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit mit den grossen Kinderkliniken in der Schweiz.