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Das Spital-Magazin

Auf IN FORMA erfahren Sie Neues über das Spital Oberengadin sowie über die Entwicklungen im kantonalen und schweizerischen Gesundheitswesen. 
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Oskar Wullschleger

Ein Tag im Leben von

Oskar Wullschleger

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Ein Krebs, der meist zu verhindern wäre

aus der Sommerausgabe 2017
Unsere Nahrung unternimmt eine Reise durch den Körper, vorbei an Stellen, die bekannt sind, dass sich dort Tumore bilden können. Besonders berüchtigt ist der Darmkrebs. Eine frühzeitige Vorsorgeuntersuchung vom Spital Oberengadin hilft. 

Mit jährlich 4‘100 Patienten und 1‘600 Sterbefällen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache im Lande. Das Dramatische daran: Die Krankheit weist in einem frühen Stadium sehr gute Heilungschancen auf. Doch vielfach wird die Diagnose erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium gestellt, was eine Therapie und Genesung erheblich erschwert. Dr. med. Markus Kubli, Leitender Arzt der medizinischen Klinik des Spitals Oberengadin, empfiehlt bei Symptomen wie Blut im Stuhl, neu auftretenden Bauchschmerzen sowie Gewichtsverlust sich möglichst bald in ärztliche Behandlung zu begeben. Insbesondere Personen mit neuauftretenden Beschwerden in der zweiten Lebenshälfte sollten diese nicht auf die leichte Schulter nehmen: “In diesen Fällen steckt meistens etwas Relevantes dahinter“, erklärt Kubli.

Die Engadiner Bevölkerung reagiert in Kublis Augen schnell bei Symptomen. Nichtsdestotrotz lassen sich einige Leute trotz Beschwerden viel Zeit und gehen erst sehr spät zum Arzt. Bei solchen Fällen denkt sich Kubli: „Schade, dass diese Person nicht schon früher ärztliche Hilfe beansprucht hat. Das hätten wir sehr gut behandeln können.“ Denn wird Darmkrebs frühzeitig erkannt, kann die Erkrankung meist komplett geheilt werden.

Test einer Bildunterschrift

Mit dem Umbau im zweiten Obergeschoss fasst das Spital Oberengadin die Bereiche Pädiatrie, Neonatologie, Gynäkologie und Geburtshilfe in einer gemeinsamen Station zusammen. Die neue Abteilung „Frau, Mutter und Kind“ umfasst die Praxis für Kinder- und Jugendmedizin, die stationäre Pädiatrie und Gynäkologie, die Geburtsabteilung, das Wochenbett und die Familienzimmer. Dank der neuen Struktur kann das Spital Oberengadin seit Mitte Dezember die Verlegungen der Mutter auf die Intensivpflegestation und die damit verbundene Trennung vom Säugling nach der Geburt deutlich reduzieren. 

Die Zusammenführung der Kernteams Geburtshilfe, Gynäkologie und Pädiatrie garantiert die optimale Versorgung der Patienten. 

 

Die Bauarbeiten im zweiten Obergeschoss dauerten von anfangs September bis Mitte Dezember 2016 und wurden auf Basis des Masterplans für die Gesamtsanierung im Spital Oberengadin ausgeführt. Das Bauprojekt wurde durch finanzielle Zuwendungen von Förderern des Spitals realisiert. Für die Gestaltung und Planung der neuen Abteilung „Frau, Mutter und Kind“ war das Architekturbüro SBS AG mit Spital-Architekt Stefan Sick, in Zusammenarbeit mit den Abteilungen Organisation und Support sowie dem Technischen Dienst des Spitals Oberengadin zuständig. In Nutzersitzungen definierten die Architekten und Projektleiter zusammen mit den betroffenen Spitalmitarbeitern, wie die Abläufe der neuen Abteilung „Frau, Mutter und Kind“ am zweckmässigsten und zum Wohl der Patienten miteinander koordiniert werden können.

Die Zusammenführung
der Kernteams Geburtshilfe,
Gynäkologie und Pädiatrie
garantiert die optimale
Versorgung der Patienten.