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Rückenschmerzen, der treue Begleiter

Rückenschmerzen,
der treue Begleiter

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Während Sie diese Zeilen lesen, leiden Sie möglicherweise an Rückenschmerzen. Damit sind Sie nicht alleine – rund 40% aller Schweizerinnen und Schweizer geht es gleich wie Ihnen. Man spricht dabei nicht von einem konkreten Krankheitsbild, sondern von sogenannten unspezifischen Rückenschmerzen. Ursache und Dauer sind dabei sehr unterschiedlich. Dauert solch ein Zustand länger als zwölf Wochen, spricht man von chronischen Beschwerden.

Hauptauslöser sind in den meisten Fällen Muskelverspannungen, Überbelastung oder falsche sowie zu wenig Bewegung. Zudem darf man auch psychosomatische Faktoren wie Stress bei der Arbeit, familiäre Belastungen oder Unzufriedenheit nicht unterschätzen.

 

 

Wir können Ihnen helfen

Und zwar mit Physiotherapie. Dabei werden die Ursachen für das Rückenleiden zunächst genau untersucht und analysiert. Aufgrund der individuellen Krankheitsgeschichte wählt der Therapeut aus einer Vielzahl von Therapiemethoden die passende aus. Diese Therapiemethoden können sowohl aktiv als auch passiv sein.

Aktive Physiotherapie

Bewegung; der wichtigste Faktor auf dem Weg zur Besserung! Bereits tägliches Spazieren oder zwei Mal 30 Minuten Sport pro Woche können die Beschwerden lindern oder gar ganz beheben. In der aktiven Physiotherapie schauen die Therapeuten mit den Patientinnen und Patienten deren Haltung an und machen Übungen zur Aufrichtung und Kräftigung der Muskulatur. Zusätzlich geben sie Übungsprogramme und Trainingsempfehlungen für zuhause mit. Auch Personal Trainings und Pilates- oder Fitnesskurse gehören zur aktiven Physiotherapie.

Passive Physiotherapie


Bei den passiven Therapiemethoden gibt es eine Vielzahl an Techniken. Zur Verbesserung der Beweglichkeit sowie zur Lockerung und Entspannung der Muskulatur werden verschiedene manuelle Therapien und Konzepte, Faszien- und Bindegewebstechniken und Dehnübungen eingesetzt:

 
Manuelle Therapie: Bei der manuellen Tehrapie werden Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt. Dazu werden spezielle Handgriffe und Mobilisationstechniken angewandt, welche zur Schmerzlinderung und zur Verbesserung der Funktion der Wirbelgelenke beitragen.

 
Faszienbehandlung: Durch die Faszienbehandlung werden mögliche Störungen, Veränderungen und/oder Verklebungen im Bindegewebe gelöst.

 
FOI - Funktionelle Orthonomie und Integration: Dabei wird der Körper ähnlich wie bei der Osteopathie als Gesamtes betrachtet und Dysfunktionen ganzheitlich behoben. Angewendet werden Dehnübungen und mobilisierende Techniken, die korrigierenden Einfluss auf den Körper und dessen Funktionen haben.

Was tun bei psychosomatischen Ursachen

Wenn eher psychosomatische Faktoren die Rückenschmerzen verursachen, helfen Stressmanagement, reduzieren des Arbeitspensums, Psychotherapie oder eine Veränderung der Alltagsgewohnheiten. Mit der richtigen Behandlung können Patientinnen und Patienten in einen beschwerdefreien Alltag zurückgeführt werden. Bei chronischen Erkrankungen kann das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt bzw. die Beschwerden gelindert werden und bereits Präventivmassnahmen gesetzt werden, um einen Rückfall zu vermeiden.